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Magiczne Geny FCI Riesenschnauzer-Zucht

Die Rasse

Riesenschnauzer – alles über die Rasse

Riesenschnauzer – der größte der drei Schnauzer. Ein kluger, treuer und energiegeladener Begleiter, der das Herz eines Familienhundes mit der Klasse eines Arbeitshundes verbindet.

Geschichte der Rasse

Vom Rindertreiber zum vielseitigen Arbeitshund

Der Riesenschnauzer stammt aus Süddeutschland – aus Bayern und Württemberg, wo er schon im 19. Jahrhundert ein geschätzter Hund zum Treiben des Viehs und zum Bewachen der Höfe war. Bauern und Viehhändler brauchten einen starken, mutigen und unermüdlichen Hund – und genau ein solcher Riesenschnauzer wuchs an ihrer Seite heran.

Mit dem Wachsen der Städte fand die Rasse eine neue Bestimmung. Intelligenz, Wachsamkeit und Arbeitsfreude machten sie zu einem hervorragenden Wachhund und mit der Zeit auch zum Polizei- und Diensthund. Die ersten Riesenschnauzer wurden 1913 ins Zuchtbuch eingetragen, und 1925 wurde die Rasse offiziell als Gebrauchshund anerkannt.

Heute ist der Riesenschnauzer ein vielseitiger Arbeitshund und ein treuer Familienbegleiter. Er ist im Hundesport erfolgreich, bewährt sich im Wach- und Schutzdienst und ist vor allem ein hingebungsvolles, liebevolles Mitglied des Hauses.

Aussehen und Standard

Eine imposante Erscheinung im Quadrat

Der Riesenschnauzer ist ein großer, kräftig gebauter Hund mit einer edlen, quadratischen Silhouette – die Schulterhöhe entspricht nahezu der Rumpflänge. Die Hunde messen 60 bis 70 cm Schulterhöhe und wiegen 35 bis 47 kg. Das Ganze strahlt Kraft, Eleganz und Selbstsicherheit aus.

Den charakteristischen Ausdruck verleihen der Rasse der dichte Bart und die buschigen Augenbrauen, die den aufmerksamen, klugen Blick betonen. Laut FCI-Standard Nr. 181 gehört die Rasse zur Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer, Sektion 1) und ist ein Arbeitshund mit Gebrauchsprüfung.

Der Riesenschnauzer in Kürze

Herkunft Deutschland (Bayern und Württemberg) – ursprünglich ein Hüte- und Hofhund.
Größe und Gewicht 60–70 cm Schulterhöhe, 35–47 kg – ein wirklich großer Hund.
Fellfarbe Drei Farbschläge: Schwarz, Pfeffer-Salz und Black-Silver. Drahtiges Fell mit Unterwolle.
Charakter Intelligent, wachsam, mutig und sehr anhänglich an die Familie.
FCI-Gruppe Gruppe II – Pinscher und Schnauzer. Ein geschätzter Schutz- und Gebrauchshund.
Bedürfnisse Viel Bewegung, geistige Auslastung und regelmäßiges Trimmen des Fells.

Fell und Pflege

Drei Farbschläge und ein drahtiges, charaktervolles Fell

Der Rassestandard erkennt drei Farbschläge an: reines Schwarz, Pfeffer-Salz (pepper & salt) sowie Black-Silver. Das Fell des Riesenschnauzers ist hart, dicht und drahtig, mit weicher Unterwolle – ein natürlicher Schutz vor Wasser, Kälte und Schmutz.

Damit das Fell seinen edlen, drahtigen Charakter behält, werden Ausstellungs- und Arbeitshunde getrimmt, also wird das tote Haar von Hand ausgezupft. Einen Familienhund kann man auch scheren – das ist bequem, macht das Haar mit der Zeit aber weicher. So oder so haart der Riesenschnauzer sehr wenig, was jeder Hausbewohner zu schätzen weiß.

Zur Erinnerung: Auch wenn die Rasse wenig haart, ist kein Hund völlig hypoallergen. Die regelmäßige Pflege von Bart und Fell ist ein kleines Ritual, das schnell zur Freude wird.

Natürliches Aussehen

Natürliche Ohren und Rute

Der heutige Riesenschnauzer wird vollkommen natürlich gehalten. Gemäß dem FCI-Standard von 2021 sind die Ohren hängend und V-förmig, und die Rute bleibt unkupiert. In Polen ist das Kupieren von Ohren und Ruten zudem gesetzlich verboten – die natürliche Erscheinung ist heute Standard und ein Grund zum Stolz.

Riesenschnauzer aus der Zucht Magiczne Geny FCI mit seiner Familie

Charakter

Klug, treu und ausgeglichen

Der Charakter ist ein großer Trumpf des Riesenschnauzers. Der Standard beschreibt ihn als gutmütigen, ausgeglichenen und der Familie außerordentlich anhänglichen Hund. Es ist ein Hund, der seinen Menschen nah sein will und mit Freude am täglichen Leben des Hauses teilnimmt.

Der Riesenschnauzer ist bekannt für seine Intelligenz und Kooperationsbereitschaft – er lernt schnell und mit Begeisterung, weshalb die Arbeit mit ihm große Freude macht. Er ist mutig und wachsam und zugleich ruhig und selbstsicher: Er warnt, wenn nötig, ist aber nicht nervös oder grundlos aggressiv.

Er ist außerdem ein robuster und widerstandsfähiger Hund – er verträgt Wetter gut und wird selten krank. Gegenüber der Familie, auch Kindern, ist er geradezu fürsorglich. Ein ausgeglichenes Wesen ist so wichtig, dass der Standard sowohl Aggression als auch Ängstlichkeit als disqualifizierenden Fehler ansieht – Züchter arbeiten konsequent an einem selbstsicheren und freundlichen Hund.

Aktivität und Sport

Ein Hund, der Arbeit und Bewegung liebt

Der Riesenschnauzer ist ein Hund voller Energie, für den Bewegung und Aufgaben eine echte Freude sind. Der tägliche Spaziergang, das gemeinsame Laufen, das Apportieren oder Nasenarbeit machen den Hund glücklich und ausgeglichen. Ein aktiver Lebensstil ist keine Pflicht, sondern das schönste Spiel, das ihr gemeinsam teilt.

Dank seiner Intelligenz und Arbeitsfreude eignet sich die Rasse hervorragend für den Hundesport. Riesenschnauzer sind erfolgreich im IGP/IPO (Unterordnung, Fährte und Schutz) sowie im Obedience, Agility oder bei der Fährtenarbeit. Neue Fähigkeiten zu lernen ist für sie ein Vergnügen – und für den Halter der Stolz auf einen klugen Partner.

Am wichtigsten ist es, dem Hund neben der Bewegung auch geistige Auslastung zu bieten. Ein beschäftigter, geschätzter Riesenschnauzer ist ein ruhiger und erfüllter Hund – ein wunderbarer Gefährte für viele Jahre gemeinsamer Abenteuer.

Für wen

Ideal für eine aktive, engagierte Familie

Der Riesenschnauzer ist der Traumhund für Menschen und Familien, die mit ihrem Hund ein aktives Leben teilen wollen. Ihn wird lieben, wer gemeinsame Spaziergänge, Sport und Lernen mag und zugleich einen zärtlichen, hingebungsvollen Begleiter für jeden Tag sucht. Für Aufmerksamkeit und Bewegung revanchiert er sich mit grenzenloser Treue.

Er ist außerdem ein hervorragender, natürlicher Beschützer des Hauses – wachsam und mutig und dabei sanft zu den Seinen. Am besten blüht er dort auf, wo er als vollwertiges Familienmitglied behandelt wird: nah bei den Menschen, mit klaren Regeln und einer Portion täglicher Aufgaben.

Gesundheit

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Riesenschnauzer ist eine in der Regel gesunde, starke und widerstandsfähige Rasse. Bei guter Pflege, Bewegung und gesunder Ernährung werden Hunde dieser Rasse meist etwa 12–15 Jahre alt (Angaben nach tierärztlichen Quellen und Rasseklubs, nicht nach dem FCI-Standard).

Verantwortungsvolle Zucht beginnt mit der Gesundheit der Elterntiere. Vor dem Decken werden die Hunde untersucht – unter anderem Hüft- und Ellbogengelenke sowie rassetypische Gentests.

Untersuchungen unserer Elterntiere

Den genauen Untersuchungsumfang unserer Hunde bestätigen wir individuell – frag nach den aktuellen Ergebnissen der Gelenkuntersuchungen (HD/ED), der Augen sowie der DNA-Tests. Gern zeigen wir dir die vollständigen Unterlagen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie groß ist der Riesenschnauzer?

Ein großer Hund: 60–70 cm Schulterhöhe und 35–47 kg. Trotz seiner Größe bewegt er sich leicht und elegant.

Werden dem Riesenschnauzer Ohren und Rute kupiert?

Nein. Gemäß dem Standard von 2021 und dem polnischen Recht bleiben Ohren und Rute natürlich.

Ist er ein guter Hund für eine Familie mit Kindern?

Ja. Es ist ein hingebungsvoller und fürsorglicher Hund gegenüber seiner Familie. Wie bei jedem großen Hund lohnt es sich, auf frühe Sozialisierung und ruhige Aufsicht beim Kontakt mit den Kleinsten zu achten.

Haart der Riesenschnauzer und ist er hypoallergen?

Die Rasse haart sehr wenig, aber kein Hund ist völlig hypoallergen. Das Fell muss regelmäßig getrimmt oder geschoren werden.

Wie viel Bewegung braucht der Riesenschnauzer?

Einiges. Es ist ein aktiver Hund, der tägliche Bewegung und geistige Auslastung braucht – Spaziergänge, Spiele und gemeinsame Aufgaben.

Lässt er sich leicht erziehen?

Ja – es ist ein intelligenter Hund, der schnell und gern lernt. Die besten Ergebnisse bringt konsequentes, positives Training auf Basis von Zusammenarbeit.

Wie alt wird der Riesenschnauzer?

Meist etwa 12–15 Jahre, bei guter Pflege und gesundem Lebensstil (Angaben nach tierärztlichen Quellen).

Sind die Elterntiere der Welpen untersucht?

Ja. Den genauen Untersuchungsumfang unserer Elterntiere bestätigen wir individuell – frag nach den aktuellen Ergebnissen.

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